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Die Erlebnisse mit "Skiirskott" 2014
In diesem Jahr gingen wir nicht auf eine größere Sommertour, sondern blieben mit unseren Törns in der Nordsee bzw. in der Deutschen Bucht bzw. in der Helgoländer Bucht mit Elbe.
Diese Törns werden durch 161 Bilder auf 3 Seiten ausführlich dargestellt.
Außerdem resultierte daraus, dass "meine" 35 Nordsee-Hafenführer erweitert, ergänzt und aktualisiert werden konnten.
Die Sammlung ist am Besten erreichbar über die WSC-Homepage
.

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Ende April: Auf dem Lagerplatz des WSCH begann ich mit den Arbeiten, die ich ohne 230 V-Landstrom machen konnte. Den Rumpf putzen und, wie im Bild zu sehen, den Wasserpass erneuern.

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Dann verholten wir das Boot mit Hilfe von Claas Engel vor das Clubhaus ...

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... um es dort gründlich zu reinigen (vorsichtig mit dem Kärcher), den Motor probelaufen zu lassen und die Batterie nochmal vollzuladen.

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Dann verabredeten sich 4 Bootseigner zu einer
gemeinsamen Wasserungsaktion am 2. Mai.
Zwischen 9 und 11 Uhr ging das mit dem Meyer-Kran ab.

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"Kumpi", "Basileia", "Hen en weer" und "Skiirskott" gingen nacheinander ins Wasser.

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Breite Gurte kamen in die passende Position, dann hob der Kran an und setzte es am Jugendponton ein.
Das ist eine gut geeignete und bewährte Stelle

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Der fertig montierte Mastkopf.
Angehoben wird der Mast über die kräftige Dirk.

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Die Idee, den Mastfuß per Handkarren hinterherzufahren, gelang gut.

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Das Anheben des Mastes ist manchmal etwas kritisch, es kann leicht mal etwas verbiegen
oder kaputtgehen.
Doch diesmal ging alles gut.

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So hängt der Mast an der Dirk.

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Wir halfen uns gegenseitig -
so ging die gesamte Aktion
zügig und glatt ab -
und machte sogar Spaß.

90Erst wird das Vorstag mit der Furlex-Rollanlage in den Bugbeschlag eingehängt, dann der Mast auf die Spur gesetzt.

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Großwanten und Achterstag eingehängt -
der Mast steht.

Ich war mit "Skiirskott" auf Wunsch der Letzte in der Gruppe, konnte den Kühlwasserfilter füllen und den Motor in Ruhe starten.
Wie in den Jahren zuvor, kam er sofort.
Am Liegeplatz machten wir das Boot in den darauffolgenden Tagen segelfertig und richteten uns wohnlich ein.
Vorsichtshalber wechselte ich Diesel- und Ölfilter, die ich preiswert bei eBay erstanden hatte.


Der erste Törn ging als Testfahrt wieder nach Büsum.
19. Mai, von 10.15 Uhr bis 15.30 Uhr, Wind aus Ost 3, regnerisch, reine Maschinenfahrt gegen den Wind.
Wir legten das Boot auf einem der Gastliegeplätze sicher fest und fuhren für eine Woche nach Hamburg.
26. Mai, von 12.00 Uhr bis 16.45 Uhr nach Helgoland, Wind aus Nordost 4, sonnig, warm, mit 2000 U Maschinenfahrt,
zusätzlich beide Segel ausgerollt.

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Wahrhaft feine Bedingungen auf dem Törn nach Cuxhaven.

 


Am 15. Juni starteten wir einen Törn nach Hamburg, zunächst bei NNW 4, sonnig, nach Cuxhaven.

Wir setzten beide Segel und ließen die Maschine langsam mitlaufen.
So konnten wir "unsere Zeit" -
5 Stunden, genau einhalten.
Häufig schon bekamen wir
den Platz B2, so auch an diesem Tag.

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Wir verbrachten einen weiteren Tag in Cuxhaven, denn dort liegt man nicht nur gut, die Anlagen an Land sind komfortabel.
Wir kennen dort auch etliche Kameraden, mit denen wir freundschaftlichen Umgang haben.

Der Gang zur Alten Liebe lohnt sich meistens und die Lebensmittel-Einkaufsmöglichkeiten sind nicht weit.

Den Törn nach Hamburg wollten wir in einem Rutsch machen. Dazu fuhren wir
1 Stunde vor NW Cuxhaven los.

Wir wussten, dass dies zu früh war und tatsächlich hatten wir fast bis Brunsbüttel Gegenstrom.

Man kann dem Gegenstrom ein wenig entgehen, indem man dicht am Medemsand entlangfährt. Wenn man sich traut, auf 2 m Wassertiefe zu fahren, gerät man sogar in einen Nehrstrom.

Die Elbe befahren wir gern. Es gibt immer viel zu sehen.

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Große Containerfrachter

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Seehund auf dem Medemsand

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Blankenese

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Die "Sea Cloud"

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Bei Blohm und Voss vorbei waren
wir nach 56 sm in 8:30 h:m am Ziel.

Vor der Elbphilharmonie und der Kehrwiederspitze
geht es links in den City-Sporthafen hinein.

Hier ist viel Platz.
Anlage und Ausleger sind sehr solide um gut festzumachen.
Das sollte man auch tun, denn durch den Hafenverkehr ist immer etwas Schwell vorhanden.

Die Lage zur Stadt Hamburg ist einzigartig.

Das Bollwerk oberhalb des Bootshafens
wurde über Jahre hinweg
aufwendig verstärkt und erhöht.
Ein Ende ist nun abzusehen.

Der laufende Betrieb zum Feuerschiff, zu den Barkassen und zur U-Bahn-Station Baumwall wurde dabei aufrecht erhalten.

Für Nachahmer/Wassersportler wurde der Hafen von mir im Wiki-Hafenfüher beschrieben.

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In Hamburg bezogen wir wieder Quartier an Land und wir hatten dort immer einige Erledigungen zu machen.

Auch die Tide spielte in diesem Fall eine Rolle.

Wir verließen Hamburg
am 25. Juni um 15.30 Uhr
und erreichten 19.30 Uhr Glückstadt.

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An Glückstadt führt
Elb-abwärts-fahrend
kein Weg vorbei.

Wir bekamen einen guten Liegeplatz aussen vor.

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Tidenbedingt sind wir um 4.25 Uhr ausgelaufen.

Kurz vor 5 ging die Sonne auf.

Bei Wind 0 kam eine Maschinenfahrt heraus.

Um 7.50 Uhr erreichten wir Cuxhaven

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Trotz Flaute und blauem Himmel zog eine dunkle Wolke auf, die sogar Regen brachte.
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Nach Ankunft konnten wir wieder unseren guten Platz einnehmen und verlebten einen langen, schönen Tag.

27. Juni
Wiederum tidenbedingt liefen wir um 15.15 Uhr aus Cuxhaven aus.
Der Wind war flau bis garnicht, kam aus E bis NE, drehte aber ständig.
Immerhing gelang die Fahrt
in 4:45 h:m

Auf der Außenelbe kam uns ein kleiner Kreuzfahrer entgegen, die "Braemar"

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Ein Törn nach Büsum am 9. Juli wurde zu einem harten und zermürbenden, nie erlebten Ereignis.
Bisher kannten wir nur harte Törns von Büsum nach Helgoland.
Die Wetterprognose verhieß einen idealen Segelwind aus Nordost, den wir, wie die Bilder unten zeigen, zunächst auch hatten.
Noch vor der Süderpiep drehte der auf OstNordOst und nahm stark zu, in der Spitze auf 34 kn. Die Wind-gegen-den-Strom-Situation brachte eine steile, kurze Welle mit sich. Dort hinein krachten wir ständig und machten kaum Fahrt.
Kurz dachten wir an Alternativen: Wir hätten abfallen können um die Elbe zu erreichen oder umkehren.
Doch wir hielten durch und brauchten für die 35 sm diesmal 7:35 h:m.
Es wurde schon dunkel, als wir um 22.20 Uhr die Schleuse durchfuhren.
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32 kn, da beginnt in der Beaufort-Skala
die 8

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Fischkutter bieten immer wieder
ein nettes Motiv

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Am nächsten Tag sah die Welt wieder freundlich aus. Wir erledigten unsere geplanten Einkäufe.
Dazu benutzten wir die zur freien Verfügung stehenden Gäste-Fahrräder, die sich leider in einem kläglichen Zustand befanden.
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Die Fahrt zurück nach Helgoland verlief ganz nach unserem Geschmack in 4:50 h:m. Wir hatten Nordost 4, es war sonnig und warm.

46 Bilder. Hier möchte ich den 1. von 3 Teilen enden lassen.
Es folgte sehr bald ein kleiner Ostfriesentörn, ein Nordfriesentörn und ein Törn nach Hamburg.
 
zum 2. Teil Skiirskott 2012 Skiirskott 2013